Sonntag, 12. August 2018

Miso Suppe

Die Miso-Suppe ist das japanische Nationalgericht schlecht hin. Sie ist nahezu in jedem Haushalt zu finden und sehr beliebt in der japanischen Bevölkerung. Die einfache Miso-Suppe besteht aus den beiden Geschmacksgebern Dashi-Fischbrühe und der Misopaste die aus Sojabohnen hergestellt wird. Je nach Jahreszeit werden dann verschiedene Beilagen hinzugegeben. Diese Suppe wird oft als Vorspeise zu einer Hauptmahlzeit gereicht oder ist ein wichtiger Bestandteil des japanischen Frühstückes. Die einzelnen Zutaten der Suppe isst man mit einem Stäbchen direkt aus Suppenschale und die Brühe schlürft man daraus.

Zutaten für 4 Personen
  • 750ml Wasser
  • 2 TL Dashipulver
  • 3 EL Misopaste (egal ob dunkle oder helle Misopaste)
  • 1 EL Wakame
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 100g Tofu
Zubereitung und Arbeitszeit ca. 20 Minuten

1) Bevor die Brühe angesetzt wird, werden die Frühlingszwiebel und der Tofu in kleine Ringe bzw. kleine Würfel geschnitten. Der Wakame wird ebenfalls in kleine Stücke geschnitten und für ca. 5 Minuten in kaltem Wasser eingelegt.

2) Die Dashibrühe wird gemeinsam mit Wasser in einen Topf gegeben und auf mittlere Hitze aufgekocht. Nun in einem Schöpflöffel die Misopaste hinzugeben. Diese wird mit etwas Wasser der Brühe vorab in dem Schöpflöffel vermengt und anschließend in die gesamte Brühe gegeben. Jetzt die Wakamestücke hinzugeben und für 3-4 Minuten kochen lassen. Vorsicht, die Miso-Suppe sollte nicht brodeln, denn so geht der Geschmack verloren.

3) Die Tofustücke in eine Schüssel geben, die Miso-Suppe darüber verteilen und anschließend die Frühlingszwiebeln hinzufügen. Jetzt ist unsere Miso-Suppe servierfertig und kann gegessen werden.

Guten Appetit.

Anmerkung: Wenn du Zutaten dazu gibst die auf hoher Stufe gekocht werden müssen, dann gebe diese in die Dashibrühe bevor die Misopaste dazugegeben wird. Denn wenn die Misopaste zu heiß erhitzt wird, so wie bei Punkt 2 geschrieben, dann gehen die Geschmacksstoffe und die gesunden Inhaltsstoffe verloren.

Anmerkung 2: Die Mischung aus Dashi und Misopaste ist dem jeweiligen Geschmack anzupassen. Gebe hier z.B. nach den 2 TL Dashi erstmal 2 EL Misopaste hinzu und wenn es noch nicht geschmacklich passt, anschließend den letzten (oder einen weiteren) TL Misopaste.

Eine kleine Suppe mit einer großen Tradition

Samstag, 21. Juli 2018

Miso Ramen (Aus Sapporo) // Nudelsuppe mit Misopaste

Heute dreht sich in meinem Rezept alles um die Ramen-Nudelsuppe die in Japan total beliebt ist und so langsam ihre Wege nach Deutschland findet. Ramen ist so beliebt, dass es in Tokio mehrere tausend Ramenbuden gibt. Sozusagen ist Ramen das Fastfood schlechthin in Japan und es ist gesünder als westliches Fastfood. Ursprünglich kam Ramen aus China, wurde aber recht schnell von Japan übernommen und das Rezept angepasst. Ramen ist eigentlich die Nudelart welche in die Suppe kommt, aber man sagt zur kompletten Nudelsuppe Ramen.

Je nach Region wird in Japan die Ramen-Nudelsuppe in verschiedene Kategorien unterteilt. Das Miso-Ramen wird aus einer Miso-Paste hergestellt und wird oft mit Chili gewürzt. Je nach Region ist der Geschmack unterschiedlich. Das bekannteste Miso-Ramen kommt aus Sapporo. Shoyu-Ramen besteht aus einer Brühe die hauptsächlich mit Sojasoße gewürzt ist. Diese Brühe ist oftmals bräunlich und klar. Sehr beliebt in Tokio. Das Shio-Ramen ist dahingegen hell und klar und wie der Name schon sagt salzig. Oft wird eine Brühe aus Fisch bzw. Meeresfrüchten genutzt. Desweiteren gibt es noch ein Ramen welches eine milchige und trübe Brühe hat, die aus ausgekochtem Schweineknochen gemacht wird - Tonkutsu-Ramen genannt und sehr beliebt auf der Insel Kyushu.

Beginnen wir als erstes mit dem Miso Ramen aus Sapporo.

Zutaten für 4 Portionen
  • 250g Schweinehackfleisch
  • 2 Scharloten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Knolle Ingwer
  • 2 EL Sesamöl zum Anbraten
  • 2 EL Sesam-Samen
  • 1 TL Chili-Sauce/Chili-Paste
  • 6 EL Miso-Paste
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Sake
  • 2 L Hühnerbrühe
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL Weißer Pfeffer
  • Genügend Ramennudeln für 4 Portionen
  • Dosenmais
  • Frühlingszwiebeln
  • 4 kleine Noriblätter
  • 4 Rameneier (in Sojasoße eingelegte Eier - Rezept hier)
  • Eingelegter Ingwer (Gari)
  • 4 Chashu-Streifen (dünne Schweinefleisch-Streifen - Rezept hier)
Zubereitung und Arbeitszeit ca. 60 Minuten

1) Die Knoblauchzehen, die Ingwerknolle und die Scharloten in kleine Stücke schneiden. Den Sesam in einem Mörser zerkleinern und anschließend das Sesamöl in einem Topf auf leichter bis mittlere Stufe erhitzen. Jetzt kommen die Zutaten die soeben in kleine Stücke geschnitten wurden in den heißen Topf und werden für ein paar Minuten gebraten. Jetzt kommt das Hackfleisch in den Topf hinzu und ab jetzt kann die Temperatur des Topfes hochgeschaltet werden. Das Fleisch solange anbraten bis alle rosa Stellen verschwunden sind.

2) Nachdem das Hackfleisch nun gut durchgebraten ist, kommt jetzt nach und nach die Miso-Paste und die Chili-Paste hinzu. Jetzt für 2-3 Minuten anbraten lassen und anschließend hintereinander den Zucker, die Sesam-Samen, den Sake, die Hühnerbrühe, das Salz und den Pfeffer hinzugeben und für 10 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen.

3) Solange die Miso-Suppe köchelt, können die Zutaten, die später als Topping auf das Ramen kommen, geschnitten werden. Diese können ruhig großzügig groß sein, damit man diese mit dem Stäbchen essen kann.

4) Jetzt können die Ramennudeln in einem neuen Topf aufgekocht werden. Diese brauchen in der Regel nicht lange und sollten erst am Schluss, wenn alle anderen Schritte gemacht wurden, aufgekocht werden. Also ca. 2-3 Minuten aufkochen lassen. Nach dem Aufkochen diese richtig gut abtropfen lassen, sodass kaum noch Flüssigkeit zwischen den Nudeln ist.

5) Die abgetropften Nudeln in eine Ramenschüssel geben, die Miso-Suppe hinzugeben und am Schluss die Toppings auf der Suppe verteilen, das Auge isst schließlich mit.

Hiermit ist das Miso-Ramen fertig zubereitet und kann gegessen werden. Denkt immer daran, in Japan ist es üblich die Nudeln zu Schlürfen. So überträgt sich der Geschmack des Ramens besser und ist ein Zeichen dafür das es schmeckt.

Itadakimasu!

Ein größerer Aufwand der mit einem köstlichen Geschmack belohnt wird - Ramen

Ajitsuke Tamago // Ramen Ei

Das Ramen Ei ist ein beliebtes Topping in den verschiedensten Ramen (Nudelsuppe) und sticht mit seiner bräunlichen Farbe und seinem flüssigen Kern ins Auge. Es wird in Sojasoße mariniert und meist über Nacht einwirken lassen. So gut wie es ausschaut, schmeckt es auch. In den nächsten Tagen werde ich auf meinem Blog ein großes Ramenrezept hochladen, deshalb vorab bereits dieses Rezept zum Ajitsuke Tamago.

Zutaten für 4 Rameneier

4 Eier
4 EL Sojasoße
4 EL Mirin
12 EL Wasser
1 großer Frischhaltebeutel

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 15 Minuten

1) Den Frischhaltebeutel in eine Schüssel stellen, die Sojasoße, das Mirin und das Wasser hineingeben und vermischen.

2) In einem Topf Wasser zum kochen bringen, die 4 Eier in das Wasser geben und sofort die Hitze der Platte etwas herunterdrehen und auf mittlere Stufe köcheln lassen (die Eier dürfen nicht durch das heiße Wasser im Topf hüpfen). Nach 7 Minuten die Eier aus dem Topf nehmen und in eine Schüssel mit Eiswasser für 3 Minuten abkühlen lassen.

3) Jetzt die Eier vorsichtig schälen und in den Frischhaltebeutel geben. Diesen gut verschließen und für mindestens 3-4 Stunden (besser über Nacht.) in den Kühlschrank legen.

4) Nachdem die Eier gut mariniert wurden, diese aus dem Beutel nehmen und halbieren. Jetzt können die Eier als Topping auf ein Ramen gegeben werden.

Das Einlegen über Nacht verändert die Farbe des Ei's. Sehr schmackhaft!

Donnerstag, 19. Juli 2018

Chashu // Geschmortes Schweinefleisch

Chashu, auch Yakibuta genannt, ist in einem Topf geschmortes Schweinefleisch welches in dünne Scheiben geschnitten z.B. bei Ramen verwendet wird. Der Name leitet sich aus der chinesischen Variante namens Char Siu ab, das heißt so viel wie auf Gabel gegrilltes Schweinefleisch. Die Flüssigkeit die nach dem Garen übrig bleibt, kann für weitere Gerichte verwendet werden.

Zutaten für z.B. 4 Portionen Ramen

⚬ 600g Schweineschulter oder Schweinebauch
⚬ 2 Frühlingszwiebeln
⚬ 1 mittleres Stück Ingwer
⚬ 2 Zehen Knoblauch
⚬ 8 Pfefferkörner
⚬ 150ml Sojasoße
⚬ 75ml Sake
⚬ 2 EL Mirin
⚬ Wasser
⚬ Öl zum anbraten

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 1 1/2 bis 2 Stunden

1) Das Fleisch aufrollen und mit Küchengarn zusammenbinden. Die zweite Variante der Zubereitung wäre, man lässt den Schweinebauch so wie er ist und verarbeitet ihn so. Der Unterschied zwischen beiden ist nur die optische Form und das man am Ende der Zubereitung diesen besser schneiden kann ohne das die Schichten des Bauchfleisches auseinander fallen. Das gebundene Fleisch kommt z.B. bei Ramen öfter zum Einsatz, aber auch das ungebundene Fleisch kann in den selben Rezepten verwendet werden. Je nach dem wie Du es am liebsten hast. Den Ingwer und Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Danach die Frühlingszwiebel halbieren.

2) Nun wird in einem Topf das Öl erhitzt und das (aufgerollte) Fleisch von allen Seiten gut angebraten. Anschließend das Fleisch aus dem Topf nehmen und diesen säubern.

3) Der gesäuberte Topf wird nun wieder verwendet und auf mittlere Hitze erhitzt. Nun die Sojasoße, das Mirin, den Sake und die Pfefferkörner hineingeben und gut umrühren. Wenn die Flüssigkeit anfängt zu kochen muss das Fleisch, der Ingwer, die Knoblauchzehen und die Frühlingszwiebeln ebenfalls hinzugegeben werden. Ist das geschehen, wird mit kochendem Wasser das Ganze so aufgefüllt, bis das Fleisch gerade so bedeckt ist. Mit einem Deckel wird nun der Topf bedeckt und bei mittlere Hitze das Fleisch 1 bis 1 1/2 Stunden schmoren gelassen. Ab und an das Fleisch im Topf wenden.

4) Ist das Fleisch fertig geschmort, wird es aus dem Topf genommen, der Küchengarn entfernt und das Chashu wird in Scheiben geschnitten und kann weiterverarbeitet oder gleich gegessen werden.

Guten Appetit!

Wenn das Fleisch fertig ist, kann es in mundgerechte Stücke geschnitten werden - Einfach lecker

Sonntag, 15. Juli 2018

Anime Spring Season 2018 - Eine interessante Season liegt hinter uns

Hallo liebe Leser

Es ist wieder soweit, 3 Monate liegen hinter uns, wir haben Juli und vor wenigen Tagen ging die Anime Spring Season 2018 zu Ende. Diesmal habe ich mich selbst getoppt und habe gleich zehn Anime in den letzten Wochen und Monaten mir angesehen.

Diese Season war wieder gespickt mit tollen und sehenswerten Anime. Besonders weil auch einer meiner Lieblingsanime nach knapp 7 Jahren mit einer zweiten Staffel belohnt wurde, die natürlich over the top ist. Es geht um Steins;Gate Zero. Ich sage einfach nur "wow" dazu. Qualitativ und storymäßig eine Wucht! Aber gleich mehr dazu.

Neben Steins;Gate Zero gibt es auch andere tolle Anime die sehenswert waren. Dieses Mal waren sogar ein paar Anime dabei die mich zum lachen gebracht haben und das meine ich im positiven Sinne. Hier kann ich gleich Black Clover und Hinamatsuri nennen.

Im Frühling gab es gleich zwei Kurzanime für mich. Einer der eher langweilig war und einer der amüsiert.

Folgende Anime habe ich mir in der vergangenen Spring Season 2018 angesehen. Diese sind nach der Rangliste angeordnet wie ich sie auch bewertet habe. Abschließend dann immer mit einem kleinen Fazit. Und los geht es:
  1. Steins;Gate 0 (Bisher 13 Folgen gesehen, 10 von 10 Punkten)
    Eine sehr düstere Fortsetzung zu dem Meisterwerkanime Steins;Gate von 2011. Jede Folge ist so spannend und ich kann es meist nicht mehr abwarten bis eine neue Folge erscheint. Ich bin sehr froh darüber dass wir den Anime noch bis zur Summer Season haben werden. Einfach ein großartiger Anime. Wie Okabe hilflos sein Leben ohne seine geliebte Person leben muss und in der alternativen Zeitlinie die Gesellschaft den Bach herunter geht. Schaut ihn euch unbedingt an!
  2. Hinamatsuri (8 von 10 Punkten)
    Ein toller Anime mit schöner und willkommener Abwechslung. Guter Humor trifft auf übernatürliche Kräfte und emotionalen Momenten. Wie ein kleines Mädchen für ein turbulentes Abenteuer sorgt. Zu diesem Anime habe ich bereits ein Review geschrieben (Review - Klick mich). Ich hoffe auf eine zweite Staffel.
  3. Black Clover (Bisher 40 Folgen gesehen, 8 von 10 Punkten)
    Ein Dauerbrenner unter den aktuellen Anime der bereits seit letztem Jahr schon am laufen ist. Im Vergleich zur letzten Season hat die Story ernstere Züge angenommen und wird auch schnell mal fies. Gerade wenn es um die Hauptgeschichte geht. Ich bin gespannt was Black Clover in der nächsten Season so zu bieten hat. Nur die dauerhaften Rückblendungen, die zur Streckung der Folgen dienen, nerven mich. So etwas muss echt nicht sein. Aber zum Glück ist es weniger geworden in den letzten Folgen.
  4. Sword Art Online Alternative: Gun Gale Online (8 von 10 Punkten)
    Im Vergleich zu seinem großen Bruder Sword Art Online, bietet die alternative Story hinter dem Onlinespiel "Gun Gale Online" eine interessante Grundidee die auch schön umgesetzt wurde. Gerade die Charaktere gefallen mir im Vergleich zum normalen Sword Art Online bedeutend besser. Der Animationsstil passt auch. Für mich der Swort Art Online "nur" sehenswert findet, brachte der neue Ableger mehr Freude auf als gedacht. Das macht es nur noch interessanter auf die dritte Staffel von Sword Art Online zu warten.
  5. Darling in the FranXX (7 von 10 Punkten)
    Ein toller Abschluss des Mecha-Anime der im Vergleich zu den ersten 12 Folgen im letzten Part gut zugelegt hat was Ernsthaftigkeit und Spannung angeht. Zwar ist der Anime im gesamten sehr durchwachsen und manchmal auch langweilig gewesen, doch er ist sehenswert. Alleine schon wegen Zero Two. Das Finale toppt aber alles Gesehene in Darling in the FranXX. So muss ein Finale aussehen.
  6. My Sweet Tyrant // Akkun to Kanojo (Bisher 14 Folgen gesehen, 7 von 10 Punkten)
    Ein ungleiches Pärchen welches sich über beide Ohren liebt. Ein komischer Kauz und ein süßes Mädel die gemeinsam ihr Leben leben und trotz ihre Fehler füreinander da sind. Ein lustiger kleiner Anime für zwischendurch der in der nächsten Season weiter geht.
  7. High School DxD Hero (Bisher 3 Folgen gesehen, 7 von 10 Punkten)
    Nach drei gesehenen Folgen kann ich mich noch nicht an den neuen Zeichenstil gewöhnen. Die Story ist gewohnt anders aber toll. Die Mädels hauen es natürlich raus. Aktuell pausiere ich diesen Anime, da ich kein Abo bei Anime on Demand mehr habe. Wird demnächst Fortgesetzt. 
  8. Tokyo Ghoul:re (Bisher 5 Folgen gesehen, 6 von 10 Punkten)
    Die dritte Staffel von Tokyo Ghoul ist komplett anders als ich es mir nach der zweiten Staffel vorgestellt habe. Die ersten beiden Staffeln haben mir gut gefallen und die dritte Staffel ist nicht schlecht, aber weil es so einen großen Zeitsprung gibt ist alles so neu für mich. Ich konnte mich bisher nicht gut darauf einlassen. Aktuell pausiere ich diesen Anime, da ich kein Abo bei Anime on Demand mehr habe. Wird demnächst Fortgesetzt.
  9. High School DxD Hero: Taiikukan-ura no Holy (Folge 0) (6 von 10 Punkten)
    Die Folge 0 zu dem Hauptanime. Staffel 4 "Hero" von High School DxD. Ich, der diesen Anime zu den besten Ecchi's zählt war direkt überrascht von dem neuen Zeichenstil und das nicht sehr positiv. Das neue Studio hat versucht die Charaktere und deren Stil beizubehalten so wie man es aus den anderen Staffeln kennt, doch für mich sieht es eher gealtert aus als "neuer". Schade eigentlich. Und auch die Folge an sich war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Da konnte später der eigentliche Anime etwas mehr.
  10. Crossing Time // Fumikiri Jikan (6 von 10 Punkten)
    Ein Kurzanime der das Thema Bahnübergänge behandelt und was man bei geschlossenen Schranken alles so erleben kann. Anfangs noch interessant, doch mit mehreren Folgen wurde er für mich leider etwas zu langweilig.
Abschließend kann ich sagen, dass das Animejahr 2018 bisher echt super ist. Jede Season hat tolle Anime am Start und ich fühle mich so als hätte ich gute Abwechslung bisher gehabt, was ja auch stimmt. Ich hoffe es wird im Sommer gleich bleiben. Aber da mache ich mir keine Sorgen. Schon alleine wegen der dritten Staffel zu Attack on Titan. Auf diese freue ich mich besonders.

Im Allgemeinen finde ich das man es deutlich merkt wie 2018 an Qualität zugenommen hat. 2016 und 2017 waren Jahre in denen sehr langweilige und monotone Anime auf dem Markt kamen und deshalb ist 2018 so abwechslungsreich und gut. Das freut mich natürlich.

Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Anime schauen.

Mata ne
Euer Chris

Freitag, 13. Juli 2018

Kartoffel- und Karotteneintopf nach Art des Hauses

Es ist zwar gerade Sommer und nicht wirklich das Wetter für einen leckeren Eintopf, aber ich möchte euch dieses Rezept nicht vorenthalten. Im Prinzip können alle leckeren und saisonalen Gemüsesorten für einen schönen Nachmittagseintopf verwendet werden, aber heute möchte ich euch gerne mein eigenes Rezept für einen gelungenen Kartoffel- und Karotteneintopf präsentieren und los geht es.

Zutaten für ca. 4 Portionen

⚬ 5 große Karotten
⚬ 5 große Kartoffeln
⚬ 75 g Speck
⚬ 1 Zwiebel
⚬ 1 / 2 Stange Lauch
⚬ 1 kleine Scheibe Knollensellerie
⚬ 1 EL Tomatenmark
⚬ 1-2 EL Mehl
⚬ 2 EL Gemüsebrühe
⚬ 500 ml Wasser
⚬ 1-2 TL Salz
⚬ 1 TL schwarzer Pfeffer
⚬ 1 TL Muskatnuss
⚬ 500 ml Wasser
⚬ Etwas Öl zum anbraten

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 60 Minuten

1) Das Gemüse waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

2) Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel mit dem Speck solange anbraten bis die Zwiebeln glasig werden. Jetzt das Tomatenmark dazugeben, gut vermengen und für ein paar Minuten braten lassen. Jetzt bis auf den Lauch das komplette Gemüse dazugeben, anschwitzen lassen und mit etwas Mehl betreufeln, dann wieder vermengen.

3) Nachdem das Gemüse und der Speck gut angeschwitzt sind, nun die Gemüsebrühe mit dem Wasser vermengen und in den Topf dazu geben. Alle Zutaten müssen reichlich damit bedeckt werden. Jetzt den Herd auf mittlere Hitze stellen und das Ganze für ca. 20 Minuten köcheln lassen.

4) Nach 20 Minuten werden die Gewürze beigemengt und auch das Lauch hinzugegeben. Den Eintopf weitere 15-20 Minuten köcheln lassen.

5) Nachdem alle Zutaten bissfest sind und die Flüssigkeit sich eingekocht hat, kann der Eintopf mit der Petersilie serviert werden.

Einen guten Appetit wünsche ich.

Euer Chris

Überraschungs-Pfannenkuchen

Pfannenkuchen sind beinahe überall beliebt und diese zu backen kennt fast keine Grenzen. So auch das heutige Pfannenkuchenrezept. Ich persönlich mag es ja wenn Pfannenkuchen gefüllt sind, egal ob süß oder deftig, beide Varianten sind super lecker. Dank einer guten Bekannten kann ich euch heute dieses leckere Rezept vorstellen und gerade wenn nicht viel Zeit da ist zum kochen, passt das Rezept einfach super.

Zutaten für 2 Portionen
Teig
⚬ 80g Mehl
⚬ 160ml Milch
⚬ 2 Eier
⚬ Etwas Salz
⚬ Butter zum backen

Zum Füllen
⚬ 3-4 Scheiben Schinken
⚬ 3-4 Scheiben Käse

Panade
⚬ 1 Ei
⚬ Paniermehl

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 25 Minuten

1) Zunächst den Teig für die Pfannkuchen herstellen und diesen mit etwas Fett in einer Pfanne braten. Darauf achten, dass diese nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn werden. Die Pfannenkuchen anschließend etwas abkühlen lassen.

2) Danach können sie mit einer Scheibe Schinken und Käse belegt werden. Es kann auch geriebener Käse genommen werden. Je nach Bedarf können ebenfalls auch noch Tomatenscheiben darauf gelegt werden.

3) Anschließend den Pfannenkuchen zusammenrollen. Die Ränder ggfs. mit Eiweiß bestreichen, dann hält er besser zusammen. Die Pfannenkuchen zunächst in dem Ei und dann im Paniermehl bedecken. Anschießend in einer Pfanne mit genügend Fett backen. Die Pfannkuchen sollten fast im Fett schwimmen. Schon sind die Überraschungs-Pfannenkuchen fertig.

Guten Appetit!

Kartoffel-Zucchinikuchen

Dieser leichter Kuchen passt hervorragend als Mittagessen, entweder als Beilage zu einem Fleischgericht oder auch so als einzelne Speise. Dazu passt ein leckerer Kräuterquark und ist für Tage an denen man nichts schweres essen möchte perfekt geeignet. Gerade jetzt im Sommer eine willkommene Abwechslung in der Küche.

Zutaten für ca. 10 Stückchen

⚬ 800g mehlig kochende Kartoffeln
⚬ 1 Zucchini
⚬ 3 Eier
⚬ 2 EL Speisestärke
⚬ Salz
⚬ Pfeffer
⚬ Fett für die Form

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten

1) Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In wenig Salzwasser ca. 15 Minuten diese gar kochen. In einem Sieb abtropfen lassen und drei Viertel der Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken.

2) Den Backofen jetzt auf 180 Grad vorheizen. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden und das Fruchtfleisch würfeln. Die Eier und die Speisestärke in das Kartoffelpüree rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Zucchini- und die restlichen Kartoffelwürfel mit der Kartoffelmasse vermischen. Eine Kastenbackform fetten und den Kartoffelteig einfüllen.

3) Im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen lassen. Anschließend aus dem Backofen nehmen, etwas abkühlen lassen und stürzen. Zum Servieren in Scheiben schneiden.

Guten Appetit!

Schnitzel-Spieße mit Paprika und Soße

Grillen ist etwas sehr schönes und wenn man etwas leckeres und leichtes bei diesem Wetter zubereiten möchte, gibt es da viele gute und einfache Rezepte. Heute möchte ich euch ein Rezept zu Fleischspieße mit Paprika präsentieren, welche gegrillt super lecker schmecken. Dazu eine leichte Soße. Zu diesen Spießen passt natürlich auch ein leckerer Salat. Am besten schmecken diese bei einem Holzkohlegrill, denn das Aroma der Kohle und der Marinade runden dieses Gericht perfekt ab.

Zutaten für ca. 4 Personen

3 dünne Scheiben Kalbschnitzel
3 Schweineschnitzel
3 gelbe Paprikaschoten
30g Pinienkerne
1 Zwiebel
Salbeiblätter
30g Tomatenmark
4 El Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver edelsüß
Schaschlikspieße aus Holz

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 45 Minuten

1) Die Schaschlikspieße in einer flachen Schale legen und mit Wasser abdecken. Diese müssen für ca. 30 Minuten im Wasserbad bleiben.

2) In einer Pfanne ohne Öl werden nun die Pinienkerne goldbraun geröstet und zum abkühlen auf einen Teller gegeben.

3) Die Salbeiblätter werden gewaschen und trocken getupft. Nun werden die gerösteten Pinienkerne mit den Salbeiblätter in einem Mixer zerkleinert und mit 1 El Olivenöl und dem Tomatenmark vermengt. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

4)  Die Schnitzel werden einzeln in einen Frischhaltebeutel gelegt und mit einem Holzhammer platt geklopft. Die Schnitzel werden nun mit dem Pinienkerngemisch bestrichen und aufgerollt. Der Länge nach werden sie jetzt in etwa 2 cm breite streifen geschnitten.

5) Die Paprikaschoten werden geviertelt, geputzt und abgespült. 2 Schoten davon in Rechtecke schneiden. Die Paprikarechtecke und Schnitzelrollen abwechselnd auf die eingeweichten Spieße stecken.

6) Für die Soße die restliche Paprika sehr fein würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. 1 El ÖL erhitzen, Zwiebel- und Paprika darin für 8 Minuten bei mittlerer Hitze zugedeckt dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

7) Die Spieße von beiden Seiten dünn mit Öl bestreichen und bei kleiner Hitze etwa 5 Minuten von beiden Seiten grillen. Mit der Soße servieren und schon ist unser Grillrezept fertig. Hierbei passt Ciabattabrot hervorragend dazu.

Lasst es euch schmecken.

Hühnchen-Limetten-Curry auf Kokosmilchsoße

Das heutige Currygericht passt hervorragend zum aktuellen Sommerwetter. Es ist süß, leicht und schmeckt total lecker. Wie schon beim japanischen Curry, gibt es auch in anderen Curryrezepten eine Vielzahl an Variationen und heute wird es besonders schmackhaft. Hühnchencurry auf Limette und Kokosmilch.

Zutaten für ca. 4 Personen

400g Hühnchenfleisch (oder 400g Tofu)
200ml Kokosmilch
2 Limetten
1 Scharlote
1/2 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
1/2 grüne Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1/2 TL Cayenepfeffer
1 TL Brauner Zucker
3 EL Currypulver
ÖL zum anbraten
Basmatireis

Zubereitung und Arbeitszeit ca. 60 Minuten

1) Zu Beginn werden die Zutaten in kleine Stücke geschnitten, die Paprika in Streifen und die Frühlingszwiebel in Ringe.

2) Nachdem alle Zutaten vorbereitet sind, wird in einer mit Öl erhitzen Pfanne das Fleisch hinzu gegeben und solange angebraten bis alle rosa Stellen verschwunden sind. Jetzt kommt die Scharlote hinzu und das Ganze wird ebenfalls wieder solange angebraten bis die Scharloten glasig sind. Die Paprika und die Frühlingszwiebeln werden nun hinzugeben und für wenige Minuten angebraten.

3) Wenn alle Zutaten gut gekocht wurden, wird der Limettensaft hinzugegeben zum ablöschen. Ist dies getan, wird das Ganze erneut wenige Minuten angebraten bis die Limette und das Gemisch gut harmonieren und anschließend wird die Kokosmilch hinzugegeben. Jetzt die Gewürze hinzugeben und gut vermengen. Das Currygemisch muss jetzt für knapp 5-10 Minuten auf kleiner Hitze weiter köcheln. Ist nach dem Abschmecken das Fleisch schön gar, kann auf dem vorher zubereiteten Reis das Curry serviert werden.

Guten Appetit.